Grüner Tee gegen Übergewicht
dreamstime_140834_smMedizinische Studien der Berliner Charité belegen die positive Wirkung von Grüntee. Gerade jetzt vor den Festtagen ist es sicher für viele wieder ein Thema, das leidliche Problem mit den überflüssigen Pfunden. Und tatsächlich haben nicht nur US-Amerikaner, sondern auch wir in Deutschland ernsthaft mit der Fettleibigkeit zu kämpfen. Immerhin gilt laut dem Body-Mass-Index über die Hälfte der deutschen Bevölkerung als übergewichtig.

Nach neuesten medizinischen Studien der renommierten Charité in Berlin kann man mit Grünem Tee durchaus wirkungsvoll gegensteuern. In einer aufwändigen Versuchsreihe von Dr. Michael Boschmann stellte sich heraus, dass besonders der in Grünem Tee befindliche Inhaltsstoff Epigallocatechingallat, kurz EGCG, die Reduktion von Fettmasse begünstigen kann.

EPCG sorgt dabei für einen verbesserten Energiestoffwechsel, genauer für eine verbesserte Fettoxidation, so dass weniger Fett im Körper eingelagert werden kann. Dabei ist es ganz egal, ob Grüner Tee zur Mahlzeit oder zu einem ganz anderen Zeitpunkt zu sich genommen wird, die Wirkungsweise ist in jedem Fall positiv spürbar. Noch frappierender ist allerdings die Tatsache, dass die positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel nur bei den Menschen einsetzt, bei denen es auch gewünscht ist, als bei den Übergewichtigen. Die Erklärung dafür liegt wahrscheinlich darin, dass EGCG seine Wirkung nur bei einem gestörtem Fettstoffwechsel ausspielt. Schlanke oder gar dünne, untergewichtige Menschen brauchen also keine Angst davor zu haben, mit Grünem Tee ungewollt  Gewicht zu verlieren, denn der Effekt tritt nur dann ein, wenn es auch sinnvoll ist.

Insofern ist Grüner Tee also der ideale Begleiter für die Weihnachtsgans, das Silvesterfondue und ähnlich lukullische Köstlichkeiten, die in den kommenden Feiertagen auf uns warten. Natürlich kann Grüner Tee nicht Wunder wirken, aber immerhin gilt er als sanfte Lösung für ein schwergewichtiges Problem. Genuss ohne Reue und ohne einen heftigen Ausschlag auf der Waage, das wäre doch ein guter Start ins Neue Jahr.
 
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